Der Kernlehrplan in NRW gibt vor, was die Schüler:innen im Lateinunterricht lernen sollen.
Grob gesagt handelt es sich um folgende Kompetenzbereiche:
- Textkompetenz
- Sprachkompetenz
- Kulturkompetenz
In allen Kompetenzbereichen sind Sprachbewusstheit und Sprachlernkompetenz von besonderer Bedeutung.
Die Auseinandersetzung mit lateinischen Texten (meist denen der Antike) wird als „Historische Kommunikation“ bezeichnet. Dabei geht es anders als in den modernen Fremdsprachen nicht darum, Latein aktiv zu sprechen, sondern „nur“ passiv zu beherrschen, um die lateinischen Texte lesen, verstehen, übersetzen und interpretieren zu können. Das ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe.